Wir werden zu Zeugen des Lebens, der Ängste und der Kämpfe einer Vielzahl von Menschen, deren psychiatrische Diagnosen nur selten konkret genannt werden. Dies ist ein Film über eine Art von Psychiatrie, die den ganzen Menschen im Blick hat und sich nicht mit Fällen, sondern mit hochkomplexen, exzentrischen und sensiblen Menschen befasst.
In Einzelinterviews und Gesprächen zwischen Patient*innen und Betreuer*innen zeigt der Filmemacher eine Form von psychiatrischer Arbeit, die dem Wort der Patient*innen viel Raum gibt. Stück für Stück öffnen sich die Türen in deren Welten. Der Film geht der Frage nach, wie sich mit den Möglichkeiten eines an seine Grenzen kommenden Gesundheitssystems für benachteiligte Menschen ein Platz in der Gesellschaft einräumen lässt.
Die hier behandelten Menschen leiden unter schwerwiegenden Krankheitsbildern wie Schizophrenie, Bipolare Störung, Angst- und Panikstörungen, Psychosen, PTBS oder dem Borderline-Syndrom, die ihnen ein Leben ohne medizinische Behandlung häufig unmöglich machen. Nicolas Philibert begleitet sie in ruhigen Bildern in Einzel- und Gruppensitzungen.